Die Veröffentlichung in der FVW in der vergangenen Woche vor dem FVW-Kongress über die TwitterTOP 36 hat mir sehr viel Freude bereitet. Nicht nur das große “Hallo” beim Castlecamp in Kaprun, auch die Gespräche auf dem Kongress selbst zeigten, mit welcher Aufmerksamkeit das Thema “Twitter” in der Touristik-Branche aufgenommen wurde. Da hat es natürlich geholfen, dass ich selbst auf der Titelseite der aktuellen FVW-Ausgabe zu sehen bin.
Die 1000 Follower sind geschafft. Am Sonntag Abend gegen 20.00 Uhr war es soweit. Eigentlich schon Minuten zuvor absehbar, da in regelmäßigen Abständen alle drei Minuten ein neuer Follow dazu kam. Super!
Eigentlich Super!Aber was sich bei Twitter da so alles tummelt ist schon kurios:
Ungefähr jeder Zehnte meiner Kontakte hat den Schlüssel für ein erfolgreiches Online-Marketing und verspricht bis zu 16.000 Followers in wenigen Tagen. Irgendwie komisch, wenn die Anbieter selbst nur ganz wenige haben, die ihnen folgen.
Auf der ersten Blick nicht gleich auszumachen sind die zahlreichen Robots, die einen Twitter Account bestücken. Bevorzugt mit Themen wie MLM (Multi Level Marketing) und dem Versprechen - “hier verdienen Sie wirklich richtig viel Dollars, ganz nebenbei”. Die Robot-Accounts sind bestückt mit Fotos und Vitas der angeblich zwitschernden Person. Die Links führen hingegen immer auf die selben Seiten. Lästig!
Daneben gibt es “wirkliche” Twitterer, die ganz offen damit umgehen, Geld verdienen zu wollen und Links zu diversen Affiliate-Produkten anbieten. Dazwischen aber ihr “Social Web-Life” pflegen. Nicht ganz so nervig.
Jetzt könnte ein Twitter-Unkundiger meinen, hier wimmelt es von Abzockern. Weit gefehlt. Die direkten Kontakte sind meistens von Neugier geprägt. Die Kontakte sind international und sehr interessant.
Zwei Beispiele aus der letzten Zeit:
European Song Contest: Die Beiträge über Twitter waren erfrischend und haben das Fernsehbild geradezu ergänzt. Unabhängig, direkt und unzensiert - und medienübergreifend. Web 2.x!
Bundesliga letzter Spieltag: Äusserst erfrischend auch hier den Kommentaren unter dem Hastag #bundesliga zu folgen. Ärger, Freude, Verzweiflung und Schadenfreude - alles live und nicht gekünstelt.